Standard

Trainingszeiten Standard

Vorläufige Trainingstage Standard 2018

Valentin Lusin (VL) & Renata Lusin (RL)

Trainigszeit
Freitag 18:00 - 19:30 Uhr

26.01.18   17.08.18 VL & RL
09.02.18   24.08.18 VL
18.02.18   31.08.18 VL
30.03.18   28.09.18 VL
11.05.18   05.10.18 VL
18.05.18 VL 12.10.18 VL & RL
15.06.18 VL 09.11.18 VL & RL
    30.11.18 VL
       
 
Änderungen vorbehalten.

Paul Lorenz

Trainigszeit
Freitag 18:00 - 19:30 Uhr

19.10.18  
26.10.18  
16.11.18 (Vorbehalt)  
23.11.18  
07.12.18  
14.12.18  
21.12.18  
   
   
   

Änderungen vorbehalten.

PracticeDays

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Die Standard-Turniertänze

Langsamer Walzer
(3/4-Takt, 30 Takte pro Minute)

Der Langsame Walzer entwickelte sich in den 20er Jahren in England aus dem Boston und heißt daher auch (English) Waltz. Die linearen Bewegungen des Boston verwandelten sich dabei in raumgreifende Drehungen, in denen das Paar wie ein Pendel von Höhepunkt zu Höhepunkt schwingt. Der Langsame Walzer gilt als der schwierigste Standardtanz und ist auch der meistgeübte. Das weiche Ein- und Ausschwingen zur schmelzenden Musik klassischer Waltz-Melodien macht ihn zum "Tanz des Herzens".

Tango
(2/4-Takt oder auch 4/4-Takt, 33 Takte pro Minute)

Der Tango stammt aus Argentinien und ist dem Stakkato der Musik entsprechend, geprägt vom Wechsel zwischen Aktion und Pause. Die "ruckartigen Aktionen" (von knappen und schnellen Kopfbewegungen begleitete Schritte) werden im Knie weich abgefangen, was dem Tango das Doppelgesicht verhaltener Leidenschaft gibt. Die "gehaltenen Pausen" verhindern "Körperschwung" und damit verbundene Hebungen und Neigungen.

Wiener Walzer
(3/4-Takt, 60 Takte pro Minute)

Der Wiener Walzer ist mit seinen Varianten (z. B. dem Ländler) ein uralter, vor allem im Alpenraum beheimateter Volkstanz, der wegen seiner "Ungezügeltheit" oft bekämpft wurde. Am preußischen Hof wurde er 1774 verboten, während er 20 Jahre später auf dem Wiener Kongreß Triumphe feierte. In Deutschland wurde er 1932 ins Turnierprogramm aufgenommen. Sein Reiz liegt nicht im Figurenmaterial, sondern im berauschenden Körperschwung.

Slow Foxtrott
(4/4-Takt, 30 Takte pro Minute)

Der Slow Foxtrott entstand um 1900 aus dem Ragtime und amerikanischer Marschmusik und entwickelte sich zum Klassiker unter den "englischen Tänzen". Die linearen Schrittmuster, auf natürlicher Gehbewegung basierend, wirken bei kunstvoller musikalischer Interpretation und lässigem "Understatement" faszinierend. Dem kontinuierlichen Bewegungsfluß entsprechend, sind "fließende Posen" besonders "foxy".

Quickstep
(4/4-Takt, 52 Takte pro Minute)

Der Quickstep entstand Mitte der 20er Jahre, als parallel zum Onestep das Tempo des Foxtrott beschleunigt wurde. Im Gegensatz zum Langsamen Walzer, mit dem ihn geschlossene Drehungen und Chassis verbindet, ist der Quickstep dadurch charakterisiert, daß die Körpergeschwindigkeit bei Slow fast die gleiche ist wie bei Quick oder bei besonders schnellen Schrittfolgen. In der Familie der Standardtänze gilt er als der "Sekt unter den Weinen" - perlend in seinen langgestreckten Bewegungen und spritzig in seinen Hüpfschritten.

 

Auszug: "Tanzen in Deutschland", Kastell-Verlag