Latein

Trainingszeiten Latein

20.06.2018 (202) Turniertraining Latein (20:00 - 21:00)
25.06.2018 - 05.08.2018 Trainingsfrei - Sommerferien

PracticeDays

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Die Gruppen im Überblick ...

(201) Turniertraining Latein - BSW & D-Klasse
18:30 – 19:30 (Trainer: Anja Strubel-Horch)
Hier können auch Mädchen-Mädchen-Paare einsteigen, des weiteren Turniereinsteiger und D-Paare. Es werden schwerpunktmäßig die drei D-Folgen für das Turnier eingeübt, d.h. Cha-Cha-Cha, Rumba und Jive. Ebenso werden auch Samba und Paso Doble in Basicchoreos eingeübt und deren notwendigen Grundbasics.

(202) Turniertraining Latein - Alle Klassen
19:30 – 21:00 (Trainer: Anja Strubel-Horch)
Turniertraining für alle Altersgruppen. Hier werden weiterführende Basics erlernt, dazu Technik- und Endrundentraining.

 

In Klammern findest Du die jeweilige (Gruppennumer) für das Anmeldeformular.

Die Latein-Turniertänze

Samba
(2/4-Takt, 54 Takte pro Minute)

Die Samba stammt in ihrer stationären Grundform aus Brasilien bzw. aus uralten Kreistänzen der Bantu-Neger und wurde in Europa zum variationsreichen Turniertanz entwickelt. In Wiegeschritten und Voltadrehungen, Rollen und Promenadenläufen bewegen sich die Paare wellenförmig durch den Raum. Während die Wellenbewegung früher aus einem Erheben im Bein (Bounce) entstand, wird sie heute mehr durch die Bauchmuskulatur erzeugt.

Cha-Cha-Cha
(4/4-Takt, 32 Takte pro Minute)

Der Cha-Cha-Cha stammt aus Kuba. Er wurde von Enrique Jorrin (u.a.) aus dem Mambo entwickelt und 1957 von Gerd und Traute Hädrich nach Deutschland importiert. Der Cha-Cha hat viele Elemente aus anderen Tänzen in sich aufgenommen, besonders aus Jazz, Beat und Disco. Seinen Grundcharakter, der ihn bei allen Altersstufen zum beliebtesten Lateintanz machte, hat er dabei nicht verloren: Im Cha-Cha kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck.

Rumba
(4/4-Takt, 28 Takte pro Minute)

Die Rumba stammt aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt. Sie ist ein afrokubanischer Werbungstanz : Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht und der Herr zwischen "Zuneigung" und "Selbstherrlichkeit". In Deutschland wurde die Rumba 1932 ins Turnierprogramm aufgenommen. Sie ist der Klassiker unter den Lateintänzenn erfordert Ausdruckskraft und Sparsamkeit der Mittel.

Paso Doble
(2/4-Takt, 62 Takte pro Minute)

Der Paso Doble ist eine in Spanien und Frankreich entwickelte Darstellung des Stierkampfes mit Einschluß von Flamenco-Elementen. Die Dame stellt nicht den Stier dar, sondern das rote Tuch des Toreros, Herr und Dame bewegen sich also gemeinsam um einen imaginären Stier. Die Musik, ein spanischer Marschtanz, besteht aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkten nach denen sich die Choreographie richtet. Der Tanz erfordert große Präzision und einen durchgehaltenen starken Muskeltonus.

Jive
(4/4-Takt, 44 Takte pro Minute)

Der Jive wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" (später auch "Behop") um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht, in England zum Jive entwickelt und schließlich in das Turnierprogramm der Lateintänze aufgenommen (Profis national 1968, Amateure national 73, international 76). Mit ihrer Off-Beat-Betonung auf "zwei" und "vier" verrät die Musik ihren afrikanischen Ursprung. Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Er war der "Tobetanz" der Vor-Beat-Generation aus dem sich auch der akrobatisch-athletische Rock' n' Roll entwickelt hat.

 

Auszug: "Tanzen in Deutschland", Kastell-Verlag